Roséwein bewegt sich mühelos zwischen Rotwein und Weißwein, ist aber kein Kompromiss aus beidem. Er ist ein eigenständiger Weinstil, geprägt durch gezielte Herstellungsmethoden, ein frisches und ausdrucksstarkes Geschmacksprofil sowie seinen wachsenden Platz auf modernen Weinkarten.
Rosé wird oft fälschlicherweise als süß, saisonal oder einfach als Mischung aus Rot- und Weißwein verstanden, wird jedoch aus Rotweintrauben mit präzisen Methoden der Weinherstellung erzeugt. Das Ergebnis reicht von blassrosa, knochentrockenen Weinen bis hin zu tiefer gefärbten, fruchtbetonten Stilen – stets geprägt von Frische, Vielseitigkeit und Balance.
Dieser Leitfaden erklärt klar und ohne Mythen, was Roséwein ist, wie er hergestellt wird, wie er schmeckt und wie man ihn trinkt.
Rosé auf einen Blick

- Was er ist: Ein Weinstil aus Rotweintrauben mit begrenztem Schalenkontakt
- Farbspanne: Von blassrosa über helles Lachsrosa bis zu dunkleren Rosétönen
- So wird er hergestellt: Kurzer Kontakt zwischen Traubenschalen und Saft
- Häufige Rebsorten: Pinot Noir, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Meunier
- Geschmacksprofil: Frische Fruchtaromen, rote Früchte, lebendige Säure; meist trockene Roséweine
- Beliebte Regionen: Südfrankreich, Loiretal, Kalifornien
- Passt am besten zu: Ziegenkäse, gegrilltem Fisch, leichten Salaten, gegrilltem Hähnchen
- So servieren Sie ihn: Gekühlt, oft glasweise genossen
Inhalt
- Was ist Roséwein?
- Wie Roséwein hergestellt wird
- Welche Trauben werden für Rosé verwendet?
- Wie schmeckt Roséwein?
- Arten und Stilrichtungen von Roséwein
- Woher der beste Rosé der Welt kommt
- Wie man Roséwein trinkt
- Roséwein und Speisenkombinationen
- Häufige Mythen über Roséwein
- Roséwein auf Weinkarten
- Abschließende Gedanken zu Roséwein
Was ist Roséwein?
Roséwein wird aus roten Trauben hergestellt, aber mit sehr begrenztem Schalenkontakt.
Dieser kurze Kontakt, oft nur wenige Stunden, verleiht Rosé seine rosa Farbe, ohne das Gewicht, die Tannine oder die Tiefe eines Rotweins.
Was „Rosé“ tatsächlich bedeutet
Rosé ist keine Mischung aus Rot- und Weißwein.
Stattdessen wird er durch Zeit definiert.
Rotweine vergären tagelang oder sogar wochenlang auf ihren Schalen.
Roséweine erhalten ihre Farbe innerhalb von Stunden.
Diese eine Entscheidung prägt alles, was danach kommt.
Ist Rosé Rotwein oder Weißwein?
Rosé liegt genau zwischen Rotwein und Weißwein – ist aber weder das eine noch das andere.
- Wie Rotwein wird Rosé aus roten Weintrauben hergestellt.
- Wie Weißwein wird er oft ohne längeren Schalenkontakt vergoren, was zu weniger Tanninen und einem leichteren Körper führt.
Das Ergebnis ist ein Wein, der die Frische und Säure von Weißweinen mit einer feinen roten Fruchtprägung aus roten Trauben verbindet.
Warum Roséwein rosa ist
Jeder Traubensaft ist anfangs klar – selbst bei dunkelhäutigen Trauben.
Rosé erhält seine Farbe durch kurzen Kontakt mit den Traubenschalen.
-
Kurzer Kontakt → heller Rosé
-
Längerer Kontakt → dunklerer Rosé
Die Farbe ist eine Entscheidung des Winzers, kein Hinweis auf Süße.
Wie Roséwein hergestellt wird
Auch wenn Rosé im Glas unkompliziert wirkt, ist seine Herstellung bewusst geplant und präzise gesteuert. Farbe, Geschmack und Textur werden durch den richtigen Zeitpunkt, die Wahl der Trauben und die Methoden der Weinbereitung geprägt.

Der Prozess der Roséweinherstellung erklärt
Im Kern wird Roséwein mit einer von mehreren Techniken hergestellt, die den Schalenkontakt während der Gärung begrenzen. So können Winzer Roséweine erzeugen, die frisch, ausgewogen und ausdrucksstark sind – ohne in Richtung Rotwein zu gehen.
Jede Roséherstellung beginnt auf die gleiche Weise:
- Die Weintrauben werden gelesen und gepresst
- Der Saft kommt mit den Traubenschalen in Kontakt
- Die Schalen werden früher entfernt als bei der Rotweinherstellung
- Der Saft vergärt zu Roséwein
Die entscheidende Variable ist Zeit.
Schalenkontakt: Schon wenige Stunden machen den Unterschied
Die meisten Roséweine mazerieren 2–20 Stunden.
In dieser Zeit nimmt der Saft Folgendes auf:
-
Hellrosa Farbe
-
Feine Aromen roter Früchte
-
Minimale Tannine
Mehr Zeit bedeutet mehr Struktur und eine dunklere Farbe.
Weniger Zeit hält den Wein knackig, hell und erfrischend.
Warum Rosé nicht durch das Mischen von Rot- und Weißwein hergestellt wird
Rot- und Weißwein zu Rosé zu vermählen, ist selten und nur eingeschränkt erlaubt.
Die wichtigste Ausnahme ist Rosé-Champagner, bei dem kleine Mengen Rotwein mit weißem Grundwein verschnitten werden dürfen.
Außerhalb von Schaumwein wird hochwertiger Rosé durch Schalenkontakt hergestellt, nicht durch Vermählung.
Methoden wie das Entfärben von Rotwein mit Aktivkohle werden bei ernsthafter Roséproduktion vermieden – dabei gehen mit der Farbe auch Aromen verloren.
Vin Gris vs. traditionelle Rosé-Herstellung
Vin gris (wörtlich „grauer Wein“) ist ein spezieller Rosé-Stil, der entsteht, indem rote Trauben sehr sanft gepresst und die Schalen nahezu sofort entfernt werden. Vin gris wird durch das sofortige Pressen roter Trauben mit praktisch keiner Maischestandzeit hergestellt, was zu einem extrem blassrosa oder silbrig gefärbten Wein führt.
Das Ergebnis:
- Extrem blassrosa oder silbrige Farbe
- Sehr delikates Aromaprofil
- Hohe Säure und leichter Körper
Bei der traditionellen Rosé-Herstellung ist der Schalenkontakt etwas länger, wodurch Weine mit sichtbarerem Farbton und mehr Fruchtaromatik entstehen.
Die Saignée-Methode
Bei der Saignée-Methode wird während der Rotweinvergärung Saft abgezogen.
Dieser Saft kann zu Rosé vergoren werden, doch das eigentliche Ziel ist es, den Rotwein zu konzentrieren.
Saignée-Rosés sind oft dunkler, kräftiger und seltener.
Separate Vergärung vs. Direktpressung
Einige Roséweine werden separat vergoren, das heißt, sie werden von Anfang an gezielt als Rosé erzeugt. Andere entstehen durch Direktpressung, bei der rote Trauben direkt nach der Lese gepresst werden.
Beide Methoden sind anerkannt und weit verbreitet. Die Wahl hängt ab von:
- Rebsorte
- Gewünschter Farbe
- Gewünschtem Weinstil
Am wichtigsten ist die Kontrolle. Rosé ist kein Nebenprodukt – sondern ein Wein, der von Anfang an so konzipiert wird.
Welche Trauben werden für Rosé verwendet?

Roséwein wird immer aus roten Weintrauben hergestellt, auch wenn der fertige Wein blass aussieht.
Weil der Schalenkontakt begrenzt ist, spielt der natürliche Charakter der Traube eine größere Rolle.
Rosé kann je nach Tradition und Stil aus einer einzelnen Rebsorte oder als Cuvée hergestellt werden.
Häufige Rotweintrauben für Roséwein
-
Pinot Noir
-
Grenache (besonders in Südfrankreich)
-
Cinsault
-
Syrah
-
Mourvèdre
-
Carignan
-
Sangiovese
-
Cabernet Sauvignon
-
Cabernet Franc
-
Merlot
-
Malbec
-
Pinot Meunier
Diese dunkelschaligen Trauben liefern die Farb- und Aromastoffe, die Roséwein prägen – selbst wenn der Kontakt mit den Schalen nur kurz ist.
Pinot-Noir-Trauben

Pinot Noir ist eine der beliebtesten Rebsorten für Roséwein, besonders in kühleren Regionen.
Pinot-Noir-Rosés sind bekannt für:
- Helles Lachsrosa oder blassrosa Farbe
- Frische Aromen roter Früchte wie Erdbeere und Himbeere
- Lebendige Säure und einen erfrischenden Geschmack
- Ein feineres Aromaprofil
Da Pinot Noir dünne Schalen hat, gibt die Traube schnell Farbe ab, sodass Winzer den Farbton präzise steuern können.
Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc
Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc ergeben Rosés mit mehr Struktur und Intensität.
Diese Trauben sorgen oft für:
- Etwas dunklere Rosés
- Ausgeprägtere Aromen von roten Früchten und Gewürzen
- Ein festeres Mundgefühl im Vergleich zu Pinot-Noir-Rosés
Cabernet-Franc-Rosé ist vor allem im Loiretal besonders präsent, wo er für seine speisenfreundliche Säure und seine würzige Note geschätzt wird.
Pinot Meunier und Rosé-Champagner-Trauben
In Rosé-Champagner spielt Pinot Meunier neben Pinot Noir und Chardonnay eine ergänzende Rolle.
Pinot Meunier bringt ein:
- Weiche Fruchtigkeit
- Zugänglichkeit
- Balance in prickelnden Rosé-Stilen
Rosé-Champagner kann durch kurzen Schalenkontakt oder durch das Verschneiden von Rotwein mit dem Grundwein erzeugt werden – eine der wenigen gesetzlichen Ausnahmen von der Regel des Verschneidens.
Können weiße Weintrauben Rosé ergeben?
Weiße Weintrauben allein können keinen Roséwein ergeben.
Da weißen Trauben das rote Pigment in den Schalen fehlt, entsteht aus ihnen kein rosafarbener Saft. In bestimmten Stilen können weiße Trauben jedoch während der Gärung mit roten Trauben verschnitten oder als Teil der Herstellung von prickelndem Rosé verwendet werden.
Wie schmeckt Roséwein?

Rosé zeichnet sich durch Frische und Balance aus.
Auch wenn sich die Aromen je nach Rebsorte und Region unterscheiden, haben die meisten Roséweine einen gemeinsamen Charakterkern.
Aromakomponenten von Roséwein
Typische Aromakomponenten von Rosé sind:
- Noten von roten Früchten (Erdbeere, Kirsche, Himbeere)
- Zitrus- oder Steinobstakzente
- Florale Aromen
- Eine klare, fruchtige Nase
- Lebendige, erfrischende Säure
Da Rosé ohne langen Schalenkontakt hergestellt wird, bleiben die Tannine gering – das macht den Wein zugänglich und angenehm zu trinken.
Trockene Roséweine vs. leicht süße Stile
Die meisten Roséweine sind heute trockene Weine, was bedeutet, dass fast der gesamte Zucker vergoren wird.
Dennoch schmeckt nicht jeder Rosé gleich:
- Trockene Roséweine betonen Säure und Mineralität
- Leicht süße Roséweine zeigen reifere Frucht und mehr Fülle
Das Missverständnis rund um die Süße geht vor allem auf White Zinfandel zurück (auch White Zin genannt), einen Blush-Weinstil, der in den USA gegen Ende des 20. Jahrhunderts populär wurde.
Zartrosa vs. dunklere Roséweine
Die Farbe ist oft ein Hinweis auf die Geschmacksintensität:
- Zartrosa Roséweine sind meist knackig, subtil und fein
- Dunklere Roséweine zeigen intensivere Frucht, mehr Körper und manchmal würzige Noten
Keiner ist besser – es kommt ganz auf Stil und Vorlieben an.
Eichenfässer und Roséwein
Die meisten Roséweine werden in Edelstahltanks vergoren, um ihre frischen Fruchtaromen und die lebendige Säure zu bewahren, statt in Eichenfässern. Wenn Holz zum Einsatz kommt, dann meist neutral und dezent.
Im Holz gereifter Rosé kann zeigen:
- Leichte Textur
- Weichere Säure
- Zusätzliche Komplexität
Dennoch ist die Mehrzahl der Roséweine darauf ausgelegt, lebendig und direkt zu sein, nicht stark strukturiert.
Arten und Stile von Roséwein
Rosé ist eine Kategorie, kein einzelner Stil.
Trockene Roséweine: der globale Standard
In ganz Europa und in vielen anderen Teilen der Welt sind trockene Roséweine die Norm.
Diese Weine sind:
- Leicht bis mittelkräftig
- Säurebetont
- Auf Frische statt auf Süße ausgerichtet
Südfrankreich hat für diesen Stil den Maßstab gesetzt.
Blush-Wein und White Zinfandel
Blush-Wein bezeichnet leicht süßere Roséstile, allen voran White Zinfandel.
White Zinfandel ist:
- Aus roten Zinfandel-Trauben gemacht
- Wird in der Regel mit etwas Restzucker vergoren
- Fruchtbetont und zugänglich
Auch wenn er oft unterschätzt wird, hat er Rosé einem breiteren Publikum nähergebracht.
Sparkling Rosé und Rosé-Champagner

Sparkling Rosé verbindet die Frische von Rosé mit der Textur feiner Perlage.
Rosé-Champagner zeichnet sich aus durch:
- Struktur
- Komplexität
- Eine Balance aus Frucht und Säure
Sparkling Rosé kann je nach Region durch Schalenkontakt oder durch das Verschneiden von Rotwein mit dem Grundwein hergestellt werden.
Orange Wine vs. Roséwein
Auch wenn sie manchmal verwechselt werden, sind Orange Wine und Roséwein sehr unterschiedlich.
- Für Rosé werden rote Trauben mit kurzer Maischestandzeit verwendet
- Für Orange Wine werden weiße Trauben mit längerer Maischestandzeit verwendet
Das Ergebnis sind eine tiefere Farbe, Tannine und oxidative Aromen im Orange Wine – ganz anders als das leichte, erfrischende Profil von Rosé.
Kalifornischer Rosé vs. Rosé aus der Alten Welt
Kalifornischer Rosé setzt oft auf reife Frucht und die Kennzeichnung der Rebsorte, während Rosé aus der Alten Welt (insbesondere aus Südfrankreich und dem Loiretal) stärker auf Struktur und Zurückhaltung fokussiert ist.
Beide Stile spiegeln ihr Terroir und ihre Philosophie der Weinbereitung wider.
Woher die besten Roséweine der Welt kommen
Rosé gilt als einer der ältesten Weinstile der Welt. Seine Ursprünge reichen bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. nach Südfrankreich zurück. Heute wird Rosé weltweit erzeugt, doch einige Regionen haben entscheidend geprägt, was die meisten Weinliebhaber heute von diesem Stil erwarten.
Südfrankreich und die Provence
Südfrankreich, insbesondere die Provence, ist heute der Maßstab für trockene Roséweine.
Diese Weine sind bekannt für:
- Zartrosa Farbe
- Knochentrockene Struktur
- Frische Fruchtaromen und mineralisch geprägte Säure
- Ein sauberes, erfrischendes Finale
Rosé aus der Provence hat die weltweite Wahrnehmung weg von süßlichen Blush-Weinen hin zu präzisen, ernsthaften Rosés verschoben, die für den gedeckten Tisch gedacht sind.
Roséweine aus dem Loiretal
Im Loiretal sind Roséweine – oft aus Cabernet Franc – meist etwas strukturierter.
Freuen Sie sich auf:
- Lebendige Säure
- Feine Kräuter- und Gewürznoten
- Hervorragende Eignung als Speisenbegleiter
Loire-Rosé bildet eine natürliche Brücke zwischen Weißweinen und leichteren Rotweinen.
Kalifornischer Rosé und moderne Weinbereitungstechniken
Kalifornischer Rosé steht für einen Ansatz der Neuen Welt – mit:
- Klarer Kennzeichnung der Rebsorte
- Reiferer Fruchtprägung
- Einer großen Stilvielfalt, von blass und trocken bis fruchtbetont
Innovative Weinbereitungstechniken ermöglichen es kalifornischen Produzenten, zu experimentieren und dabei dennoch Frische zu bewahren.
Weitere Rosé-Regionen, die Sie kennen sollten
Neben Frankreich und Kalifornien kommen bemerkenswerte Roséweine auch aus:
- Spanien (Tempranillo-basierte Rosés)
- Italien (Rosato aus Sangiovese und Montepulciano)
- Österreich und Deutschland (Stile auf Basis von Pinot Noir)
Jede Region bringt ihre eigene Interpretation von Rosé hervor, erzeugt aus lokalen Weintrauben.
So trinken Sie Roséwein
Rosé ist einer der vielseitigsten Weine, den Sie immer griffbereit haben können. Er lässt sich ganz unkompliziert genießen und ist zugleich anspruchsvoll genug für durchdachte Pairings und kuratierte Weinkarten.
Wann man Rosé trinkt (nicht nur im Sommer)
Trotz seines Rufs ist Rosé nicht nur ein Wein für warme Tage.
Dank seiner Säure und Balance passt Rosé das ganze Jahr über – besonders zum Essen. Dunklere Rosés glänzen in den kühleren Monaten, während blassrosa Stile hervorragend als Aperitifweine geeignet sind.
Wie kalt sollte Rosé serviert werden?
Rosé wird am besten gekühlt serviert, aber nicht eiskalt.
- Ideale Temperatur: 45–55°F (7–13°C)
- Zu kalt dämpft das Aroma
- Zu warm betont den Alkohol zu stark
Wenn sich der Wein im Glas leicht erwärmt, entfalten sich die Aromen.
Rosé glasweise genießen mit den Coravin Wein-glasweise-Systemen
Die Frische von Rosé macht ihn ideal für den Weingenuss glasweise, besonders wenn Vielfalt und Flexibilität wichtig sind.
Mit Coravin Wein-glasweise-Systemen können Weinliebhaber und Profis Rosé einschenken, ohne sich auf die ganze Flasche festlegen zu müssen, und ein einzelnes Glas genießen, während der Rest für später genau so erhalten bleibt, wie er gedacht war. Verschiedene Rosé-Stile passen ganz natürlich zu unterschiedlichen Coravin Systemen:
Coravin Pivot: Für Rosé für jeden Tag mit Schraubverschluss

Coravin Pivot® passt ganz natürlich zu der Art, wie die meisten Roséweine genossen werden: jung, frisch und regelmäßig eingeschenkt. Da so viele Roséweine mit Schraubverschluss abgefüllt werden, fügt sich Pivot perfekt ein. Ersetzen Sie den Verschluss durch einen Pivot Stopper und schenken Sie ein Glas ein, wann immer Ihnen danach ist, während der Rest der Flasche bis zu vier Wochen frisch und lebendig bleibt. So lässt sich eine einzelne Flasche ganz einfach über eine Woche voller warmer Abende hinweg genießen – Glas für Glas.
Für Weinentdecker, die gern verschiedene Rosé-Stile entdecken oder sich einfach dafür entscheiden, weniger, aber besser zu trinken, ist das Roségenuss ganz nach Ihren Vorstellungen – Glas für Glas.
Coravin Sparkling: Für Rosé-Champagner und prickelnden Rosé
Coravin Sparkling® wurde speziell für Schaumweine entwickelt und bewahrt Perlage und Geschmack für mindestens vier Wochen lang. So wird prickelnder Rosé glasweise Genuss nicht nur möglich, sondern bleibt auch konstant frisch und lebendig.

Coravin Timeless: Für stille Roséweine mit Naturkorken
Coravin® Timeless™ Weinsysteme für Wein glasweise ermöglichen es Ihnen, Wein auszuschenken, ohne den Korken zu entfernen, sodass der übrige Wein vollständig unbeeinflusst bleibt. Genießen Sie heute ein Glas und kehren Sie jederzeit später zur Flasche zurück – sogar Jahre später.
Und mit dem Coravin® Timeless™ Schraubverschluss-Zubehör können Timeless Systeme auch mit Weinen mit Schraubverschluss verwendet werden, sodass Sie Ihre liebsten Rosé-, Weiß- und Rotweine mit Schraubverschluss mit derselben Sicherheit glasweise genießen können.

Wie lange Roséwein nach dem Öffnen haltbar ist
Nach dem Öffnen verlieren die meisten Roséweine innerhalb weniger Tage durch Oxidation an Frische. (Außer Sie verwenden Coravin Sparkling, das die Perlage mindestens 4 Wochen lang bewahrt)
Die richtige Aufbewahrung von Rosé hilft dabei, Folgendes zu erhalten:
- Leuchtende Fruchtaromen
- Knackige Säure
- Einen sauberen Abgang
Das ist besonders wichtig bei leichteren, feineren Rosé-Stilen.
Roséwein und Speisenkombinationen
Rosé gehört zu den vielseitigsten Speisebegleitern überhaupt – dank seines ausgewogenen Zusammenspiels von Säure, Frucht und leichtem Körper.
Warum Rosé zu den vielseitigsten Speiseweinen zählt
Rosé schließt die Lücke zwischen anderen Weinstilen:
- Leichter als Rotwein
- Strukturierter als viele Weißweine
Diese Balance macht ihn vielseitig einsetzbar für eine große Bandbreite an Gerichten.
Leichte und frische Rosé-Kombinationen
Helle, trockene Roséweine passen hervorragend zu:
- Ziegenkäse
- Leichten Salaten
- Gegrilltem Fisch
- Frischem Gemüse und Kräutern
Diese Kombinationen unterstreichen den erfrischenden Geschmack und die Säure des Rosés.
Dunklere Rosés mit Speisen kombinieren
Dunklere Rosés harmonieren auch mit kräftigeren Gerichten, zum Beispiel:
- Gegrilltem Hähnchen
- Charcuterie
- Würziger mediterraner Küche
Die zusätzliche Struktur sorgt dafür, dass dunklere Rosés auch mit intensiveren Aromen mithalten können.
Rosé vs. Rotwein zum Essen
Wenn Rotwein zu schwer und Weißwein zu leicht wirkt, liegt Rosé oft genau dazwischen – und ist damit eine verlässliche Wahl am Tisch.
Häufige Mythen über Roséwein
Rosé hat noch immer mit überholten Missverständnissen zu kämpfen.
Wie Rosé zu einem kulturellen Phänomen wurde
Das moderne Image von Rosé wurde nicht allein durch Tradition geprägt – es wurde durch einen kulturellen Moment beschleunigt. Mitte der 2010er-Jahre, insbesondere 2015, ging Rosé viral: Der Begriff "brosé" hielt Einzug in die Popkultur und stellte überholte Vorstellungen davon infrage, für wen Rosé gedacht ist. Der Trend sorgte zwar für mehr Sichtbarkeit, befeuerte aber auch Missverständnisse, dass es bei Rosé mehr um Image als um Substanz gehe – Mythen, die sich bis heute halten.
"Rosé ist einfach gemischter Rot- und Weißwein"
Falsch. Die meisten Roséweine entstehen durch kontrollierten Schalenkontakt, nicht durch das Verschneiden von Rot- und Weißwein.
"Jeder Rosé ist süß"
Auch das ist falsch. Die Mehrheit der Roséweine wird heute trocken ausgebaut.
"Rosé ist kein ernst zu nehmender Wein"
Hochwertiger Rosé erfordert Präzision, Timing und klare Absicht. Er ist keine Abkürzung – sondern eine bewusste Entscheidung.
Rosé auf Weinkarten – und warum das wichtig ist
Rosé hat sich einen festen Platz auf modernen Weinkarten verdient.
Warum Rosé auf Weinkarten dazugehört
Rosé bietet:
- breite Attraktivität
- vielseitige Speisenbegleitung
- saisonale Flexibilität
Er funktioniert hervorragend sowohl flaschenweise als auch glasweise.
Warum Rosé besonders gut glasweise funktioniert
Weil es bei Rosé um Frische und Entdeckung geht, passt er perfekt zu Glasweinprogrammen – und gibt Weinliebhabern die Möglichkeit, unterschiedliche Stile zu probieren, ohne sich gleich festlegen zu müssen.
Abschließende Gedanken zu Roséwein
Rosé ist längst kein Trend mehr.
Er ist ein ernst zu nehmender, weltweit geschätzter Weinstil, geprägt von Balance, Frische und Auswahl.
Ob blass und fein oder tiefer und strukturierter – Rosé belohnt Neugier, besonders wenn Sie ihn Glas für Glas, ganz nach Ihrem Geschmack. genießen.
